Hyperprädation

siehe auch Prädationsdruck

übermäßig hohe Anwesenheit von Raubtieren, die das natürliche Gleichgewicht von Beutegreifer und Beute zerstört. Hyperprädation kann zum Aussterben von Arten führen.

Eine übermäßig hohe Anzahl von Hauskatzen in ihren „meist geringen Streifgebietsgrößen“, die Beutetieren eine ständige, „allgegenwärtige“ Präsenz suggeriert, kann dafür sorgen, dass sich „ ... eine Hyperprädation oder eine Art Verdrängungseffekt einstellt, welcher zur Folge hat, dass in Gegenden mit hohen Katzendichten die Populationen von Beutetieren, wie etwa Singvögeln, abnehmen; sie meiden diese Flächen und „sink populations“ entstehen oder ein lokales Aussterben ist die Folge …“

Quellen:

„Do domestic cats impose an unsustainable harvest on urban bird populations?“ Van Heezik, Smith, Adams, Gordon

„Einfluss von Hauskatzen auf die heimische Fauna und mögliche Managementmaßnahmen“, Hackländer, Schneider, Lanz

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